đ Kurz erklĂ€rt Unser Geldsystem basiert auf dem Prinzip des Vertrauens und der Verschuldung. Das meiste Geld, das wir tĂ€glich nutzen, ist kein physisches Bargeld, sondern digitales Buchgeld, das von GeschĂ€ftsbanken erschaffen wird. Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, schreibt sie dem Kreditnehmer einfach eine Gutschrift auf dessen Konto â das Geld entsteht also aus dem Nichts, als Schuld gegenĂŒber der Bank. Dieses neu geschaffene Geld ist jedoch an eine RĂŒckzahlungspflicht gebunden. Der Kreditnehmer schuldet der Bank den Kreditbetrag plus Zinsen. Die Zentralbank (z.B. die EZB) steuert dieses System, indem sie den Leitzins festlegt und die Geldmenge reguliert. Sie ist die einzige Institution, die tatsĂ€chlich neues Zentralbankgeld drucken darf, welches dann als Reserve fĂŒr die GeschĂ€ftsbanken dient. Im Kern funktioniert unser System also als eine Art Kreislauf aus Vertrauen: Wir vertrauen darauf, dass unser Geld morgen noch denselben Wert hat, und Banken vertrauen darauf, dass Kredite zurĂŒckgezahlt werden. Dieses Vertrauen ist die eigentliche WĂ€hrung â wenn es bricht, wie in einer Finanzkrise, kollabiert das gesamte System, weil das Geld nur auf Versprechen basiert, nicht auf realen Werten wie Gold. đ Warum das wichtig ist Das Geldsystem basiert auf dem Prinzip des Fiatgeldes: Geld besitzt keinen inneren Wert, sondern erhĂ€lt seinen Wert durch staatliche AutoritĂ€t und das Vertrauen der Nutzer. Die Zentralbanken steuern die Geldmenge, indem sie GeschĂ€ftsbanken Zentralbankgeld zur VerfĂŒgung stellen und ĂŒber den Leitzins die Kreditvergabe beeinflussen. GeschĂ€ftsbanken schaffen das meiste Geld als Buchgeld durch Kreditvergabe: Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, entsteht eine Einlage auf dem Konto des Kreditnehmers, ohne dass zuvor g âŠ
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