đ Kurz erklĂ€rt Zentralbanken steuern die Geldmenge und die Zinsen einer Volkswirtschaft. Sie legen den Leitzins fest, zu dem sich GeschĂ€ftsbanken Geld bei ihnen leihen können. Dieser Zins beeinflusst alle anderen Kreditzinsen, etwa fĂŒr Hypotheken oder Firmenkredite. Senkt die Zentralbank den Leitzins, wird Geld billiger, was Investitionen und Konsum ankurbelt. Erhöht sie ihn, wird Kredit teurer, was die Inflation bremst und die Konjunktur abkĂŒhlt. ZusĂ€tzlich steuern Zentralbanken die Geldmenge durch OffenmarktgeschĂ€fte: Sie kaufen oder verkaufen Staatsanleihen. Kaufen sie Anleihen, pumpen sie frisches Geld in den Markt; verkaufen sie, ziehen sie Geld ab. In Krisen können sie auch unkonventionelle Mittel wie quantitative Lockerung einsetzen, um langfristige Zinsen zu drĂŒcken. Ihr oberstes Ziel ist meist PreisstabilitĂ€t, also eine niedrige und stabile Inflation, oft ergĂ€nzt um die StĂŒtzung des Finanzsystems. đ Warum das wichtig ist Zentralbanken steuern die Geldmenge und die Zinsbedingungen einer Volkswirtschaft, primĂ€r durch das Setzen des Leitzinses, zu dem GeschĂ€ftsbanken Zentralbankgeld leihen können. Ăber diesen Zins beeinflussen sie die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen und Haushalte, wodurch Konsum und Investitionen gedĂ€mpft oder angeregt werden. ErgĂ€nzend nutzen sie OffenmarktgeschĂ€fte, bei denen sie Wertpapiere kaufen oder verkaufen, um die LiquiditĂ€t im Bankensystem direkt zu erhöhen oder zu verringern. In Krisenzeiten können sie zudem unkonventionelle Instrumente wie quantitative Lockerung âŠ
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