🏠 Wohnimmobilien Die Analyse der Wohnimmobilienmärkte zeigt aktuell eine dreigeteilte Entwicklung: Während Top-Lagen in Metropolen weiterhin stabile Preise aufweisen, korrigieren periphere Lagen und Neubaugebiete spürbar. Die Ursache liegt in der Kombination aus gestiegenen Finanzierungskosten und gesunkener Kaufkraft, die die Nachfrage von Eigennutzern reduziert. Gleichzeitig steigt der Druck auf den Mietmarkt, da die Angebotsknappheit in Ballungsräumen unvermindert anhält. Institutionelle Investoren agieren zurückhaltend, während private Käufer vermehrt auf Bestandsimmobilien mit Sanierungsbedarf ausweichen. Die Preisfindungsphase dürfte noch mindestens zwei Quartale andauern, bevor sich ein neues Gleichgewicht einstellt. 🏢 Gewerbeimmobilien Die Gewerbelandschaft zeigt eine klare Polarisierung: Während klassische Handels- und Produktionsflächen unter Druck geraten, boomen Logistik- und Technologiezentren mit hohen Automatisierungsgraden. Der stationäre Einzelhandel verzeichnet signifikante Leerstände in Nebenlagen, während innerstädtische A-Flächen weiterhin stabile Mietpreise erzielen. Bürosegmente differe …
Premium-Inhalt
Der vollständige Artikel ist für Premium-Mitglieder verfügbar.
Jetzt Premium freischalten