📘 Kurz erklärt Ein ETF kostet nicht nur die oft beworbene TER (Total Expense Ratio), sondern auch versteckte Kosten wie Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf der enthaltenen Aktien, den Spread zwischen Geld- und Briefkurs sowie eventuelle Ordergebühren der eigenen Bank. Die TER von 0,2 % pro Jahr ist nur die Spitze des Eisbergs, denn die tatsächlichen Gesamtkosten liegen oft bei 0,5 bis 1,0 % jährlich, abhängig von Handelsvolumen und Anlagehorizont. Besonders bei kleinen Sparraten fressen fixe Ordergebühren die Rendite auf, weshalb ein kostenloser Sparplan oder eine günstige Direktbank entscheidend ist. Auch die Steuer auf Dividenden und Kursgewinne schmälert die Nettorendite, wobei thesaurierende ETFs die Wiederanlage ohne zusätzliche Kosten ermöglichen. Ein Vergleich der Gesamtkostenquote (TCG) statt nur der TER hilft, die wahren Kosten über zehn Jahre realistisch einzuschätzen. 🔍 Warum das wichtig ist Die Relevanz des Themas ergibt sich aus der systematischen Kostenunterschätzung durch viele Anleger, die oft nur die TER (Total Expense Ratio) betrachten. Tatsächlich senken versteckte Kosten wie Transaktionskosten, Spreads und der Tracking-Difference-Effekt die Nettorendite erheblich. Bei einem Anlagehorizont von 20–30 Jahren können be …
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