Warum „0 € Gebühren“ nicht kostenlos ist — und welche Kosten Einsteiger wirklich kennen müssen
Viele Broker werben mit „0 € pro Trade“. Viele Einsteiger glauben deshalb, Aktienhandel sei kostenlos.
In Wahrheit gibt es sichtbare und unsichtbare Kosten — und die unsichtbaren sind oft die teuren.
Dieser Deep Dive erklärt alle Kosten klar, einfach und ohne Marketing‑Nebel.
1. 🧾 Sichtbare Kosten
Das sind die Kosten, die der Broker offen anzeigt.
1. Ordergebühren
Klassische Direktbanken:
- 4–10 € pro Order
Neobroker:
- 0–1 €
👉 Für DAUs: Ordergebühren sind heute selten das Problem.
2. Börsenplatzgebühren
Einige Börsen verlangen kleine Zusatzgebühren (z. B. Xetra).
- 0,50–2,00 € pro Trade
- bei Neobrokern oft pauschalisiert
👉 Klein, aber real.
3. Fremdkostenpauschalen
Manchmal als „Fremdspesen“ oder „Fremdkosten“ bezeichnet.
- 0,50–1,50 €
- je nach Börse
👉 Auch klein — aber vorhanden.
2. 🧊 Unsichtbare Kosten (die wirklich wehtun)
Diese Kosten sieht man nicht — aber sie sind oft viel größer als die sichtbaren.
1. Spread (Bid/Ask‑Differenz)
Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf‑ und Verkaufspreis.
Beispiel:
Du bist nah dran, bessere Entscheidungen zu treffen.
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