Was bedeutet das Fondsdomizil bei ETFs?

📘 Kurz erklĂ€rt Das Fondsdomizil ist das Land, in dem der ETF rechtlich gegrĂŒndet wurde und der Aufsicht unterliegt. FĂŒr Privatanleger ist es vor allem wegen der Quellensteuer auf Dividenden relevant: Ein Domizil wie Irland oder Luxemburg hat vorteilhafte Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA, wodurch weniger Steuer auf US-Dividenden einbehalten wird als bei einem Fonds aus Deutschland. Zudem bestimmt das Domizil, welchem Insolvenz- und Regulierungsrecht der Fonds unterliegt – bei einem ETF in Irland greift beispielsweise das irische Recht, was fĂŒr Anleger in der EU rechtssicher ist. Praktisch bedeutet das: Zwei ETFs auf denselben Index können sich in der Rendite unterscheiden, nur weil ihr Domizil anders ist. Die Wahl des Domizils ist also ein Kostenfaktor, den man beim Vergleich von ETFs berĂŒcksichtigen sollte, auch wenn er auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. FĂŒr die meisten Anleger reicht die Faustregel: Irland oder Luxemburg sind fĂŒr globale Aktien-ETFs die gĂ€ngige und ste 


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