đ Kurz erklĂ€rt Wer vor 20 Jahren 10.000 Euro in den MSCI World investiert hĂ€tte, besĂ€Ăe heute â inklusive reinvestierter Dividenden â etwa 55.000 bis 60.000 Euro. Ohne Dividenden wĂ€re es rund 38.000 Euro, was den Zinseszinseffekt deutlich zeigt. Der GroĂteil des Wachstums stammt aus den USA, insbesondere aus Tech-Werten wie Apple, Microsoft und Nvidia, die den Index in den letzten Jahren stark dominierten. Allerdings gab es auch RĂŒckschlĂ€ge: In der Finanzkrise 2008 verlor das Depot zeitweise ĂŒber 40 Prozent, und auch 2022 gab es einen Einbruch von rund 20 Prozent. Wer diese Schwankungen durchgehalten hat, wurde mit einer durchschnittlichen jĂ€hrlichen Rendite von etwa 8 bis 9 Prozent belohnt. Entscheidend war nicht das Timing, sondern die Zeit im Markt â ein einmaliger Betrag profitierte langfristig am stĂ€rksten von der globalen Aktienrallye. đ Warum das wichtig ist Eine Einmalanlage von 10.000 Euro in den MSCI World (Netto-Index, ohne Kosten) hĂ€tte sich ĂŒber die letzten 30 Jahre (Stand Ende 2024) auf etwa 85.000 bis 90.000 Euro vermehrt, was einer annualisierten Rendite von rund 7,5 Prozent entspricht. Dieser Wertzuwachs resultiert primĂ€r aus dem Zinseszinseffekt, wobei rund zwei Drittel der Rendite aus Kursgewinnen und ein Drittel aus reinvestierten Dividenden stammt. Entscheidend ist der Anlagezeitpunkt: Wer im MĂ€rz 2000 (Dotcom-Blase) oder Oktober 2007 (Finanzkrise) einstieg, musste jeweils ĂŒber ein Jahrzehnt auf eine schwarze Null warten, bevor der Index neue HöchststĂ€nde erreichte. Ein Anleger mit monatlichem Sparplan ĂŒber 30 Jahre hĂ€tte hingegen von den Korrekturen profitiert und eine höhere Rendite pro investiertem Euro erzielt als der Einmalanleger. Die reale Kaufkraft nach Inflation liegt deutlich niedriger, da die durch âŠ
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