📘 Kurz erklärt Der Zinseszins-Effekt bedeutet, dass du nicht nur auf dein ursprüngliches Geld Zinsen bekommst, sondern auch auf die bereits gutgeschriebenen Zinsen. Stell dir vor, du legst 100 Euro an und erhältst jährlich 5 Prozent Zinsen. Nach dem ersten Jahr hast du 105 Euro – die 5 Euro Zinsen kommen zu deinem Startkapital dazu. Im zweiten Jahr bekommst du nun 5 Prozent auf die vollen 105 Euro, also 5,25 Euro. Dein Guthaben wächst auf 110,25 Euro. Der entscheidende Punkt: Die zusätzlichen 0,25 Euro entstehen, weil du auch auf die ersten 5 Euro Zinsen wieder Zinsen bekommst. Das klingt winzig, aber über viele Jahre wird dieser Schneeballeffekt enorm. Nach 20 Jahren wären aus deinen 100 Euro ohne weitere Einzahlungen rund 265 Euro geworden – mehr als das Doppelte. Hättest du die Zinsen jedes Jahr abgehoben und nur die 100 Euro liegen lassen, hättest du nach 20 Jahren nur 200 Euro. Der Unterschied von 65 Euro kommt allein vom Zinseszins. Je länger du das Geld liegen lässt und je höher der Zinssatz ist, desto stärker explodiert das Wachstum – Zeit ist der wichtigste Hebel. 🔍 Warum das wichtig ist Die Analyse des …
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