🛢️ Ölmarkt Die Angebotsseite wird durch die Förderentscheidungen der OPEC+ gedämpft, wobei Saudi-Arabien und Russland ihre freiwilligen Kürzungen bis ins zweite Quartal verlängern. Gleichzeitig steigt die US-Schieferölproduktion nur moderat, da die Investitionen in neue Bohrungen aufgrund von Kostendruck und Aktionärsrenditen begrenzt bleiben. Auf der Nachfrageseite schwächelt das globale Wirtschaftswachstum, insbesondere in China und Europa, was den industriellen Ölverbrauch bremst. Zudem beschleunigt der strukturelle Trend zur Elektromobilität die Substitution von Rohöl im Transportsektor. Die Lagerbestände in den OECD-Staaten liegen leicht über dem Fünfjahresdurchschnitt, was auf eine entspannte physische Marktbilanz hindeutet. Insgesamt überwiegen die nachfrageseitigen Risiken, sodass die Preise trotz Angebotsdisziplin unter Druck bleiben. ⚙️ Industriemetalle Die Metallmärkte zeigen eine divergierende Tendenz: Während Industriemetalle wie Kupfer unter konjunkturellen Sorgen und einem starken US-Dollar leiden, profitieren Edelmetalle wie Gold von geopolitischen Unsicherheiten und Zinssenkungserwartungen. Die Nachfrage nach Aluminium wird durch Überkapazitäten in China gedämpft, während Angebotsengpässe bei Zink und Blei die Preise stützen. Kurzfristig dominieren makroö …
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