đ Kurz erklĂ€rt ETFs bilden einen Index ab, was bedeutet, dass Anleger bei einem Marktcrash vollstĂ€ndig an den Verlusten teilnehmen, ohne die Möglichkeit, durch Einzeltitelauswahl gegenzusteuern. Ein weiteres Risiko ist der sogenannte Klumpenrisiko: Ein stark gewichteter Einzeltitel im Index (z. B. eine Tech-Aktie) kann bei dessen Kursverfall den gesamten ETF drĂŒcken. Zudem besteht bei thesaurierenden ETFs ein Steuerstundungseffekt, der bei Verkauf zu einer unerwartet hohen Steuerlast fĂŒhren kann. Auch die Wahl des falschen ETF-Typs (z. B. synthetisch statt physisch) birgt ein Kontrahentenrisiko, falls der Emittent ausfĂ€llt. SchlieĂlich können hohe Handelskosten oder ein groĂer Spread bei wenig gehandelten ETFs die Rendite schmĂ€lern. đ Warum das wichtig ist ETFs bieten Privatanlegern eine kostengĂŒnstige und breite Marktabdeckung, was sie zu einem beliebten Anlageinstrument macht. Die scheinbare Einfachheit verleitet jedoch dazu, spezifische Risiken wie Markt-, LiquiditĂ€ts- und Kontrahentenrisiken zu unterschĂ€tzen. Besonders bei synthetischen ET âŠ
Du hast erst 30 % dieser Analyse gelesen
Die vollstĂ€ndige Analyse ist nur fĂŒr Premium-Mitglieder verfĂŒgbar.

