đ Kurz erklĂ€rt Eine Rezession ist eine Phase, in der die Wirtschaft eines Landes ĂŒber mindestens zwei aufeinanderfolgende Quartale schrumpft. Das bedeutet, dass die gesamte Wirtschaftsleistung, also das Bruttoinlandsprodukt, sinkt und nicht mehr wĂ€chst. In dieser Zeit produzieren Unternehmen weniger, weil die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen zurĂŒckgeht. Die Folge sind oft steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen und vorsichtigere Konsumenten, die weniger Geld ausgeben. Eine Rezession ist also kein plötzlicher Crash, sondern ein lĂ€nger anhaltender wirtschaftlicher Abschwung, der sich selbst verstĂ€rken kann. Sie endet erst, wenn die Produktion wieder ĂŒber mehrere Monate hinweg zunimmt und das Vertrauen in die Wirtschaft zurĂŒckkehrt. đ Warum das wichtig ist Eine Rezession ist eine signifikante, konjunkturelle SchwĂ€chephase der Wirtschaft, die sich in einem RĂŒckgang des realen Bruttoinlandsprodukts ĂŒber mindestens zwei aufeinanderfolgende Quartale Ă€uĂert. Sie wird von der Volkswirtschaftslehre als Teil des Konjunkturzyklus betrachtet, der auf Phasen des Aufschwungs folgt und durch sinkende Produktion, steigende Arbeitslosigkeit und rĂŒcklĂ€ufige Investitionen gekennzeichnet ist. Die Ursachen sind vielfĂ€ltig und reichen von Nachfrageschocks ĂŒber Finanzkrisen bis hin zu exogenen Schocks wie Pandemien oder RohstoffpreissprĂŒngen. In der Praxis gilt eine Rezession erst dann als bestĂ€tigt, wenn neben dem BIP auch andere Indikatoren wie Einkommen, BeschĂ€ftigung und Industrieproduktion ĂŒber mehrere Monate hinweg fallen. FĂŒr Unternehmen und Haushalte bedeutet dies in der Regel sinkende Gewinne, geringere Konsumausgaben und eine erhöhte Vorsicht bei gröĂeren Anschaffungen. St âŠ
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