📘 Kurz erklärt Ein Klumpenrisiko entsteht, wenn ein großer Teil des Vermögens oder der Einnahmen von nur einer einzigen Anlage, einem einzigen Kunden oder einer einzigen Branche abhängt. Fällt diese eine Position aus, trifft der Schaden das gesamte Portfolio oder Geschäft mit voller Wucht, weil keine anderen Bereiche den Verlust abfedern können. Typische Beispiele sind ein Angestellter, der sein ganzes Geld in Aktien der eigenen Firma investiert, oder eine Bank, die fast alle Kredite an denselben Immobilienentwickler vergibt. Das Risiko liegt in der fehlenden Streuung: Statt viele kleine, unabhängige Risiken zu tragen, konzentriert man alles auf eine Karte. Kommt es dann zu einem unerwarteten Ereignis – etwa einem Betrugsskandal oder einem Brancheneinbruch – ist der Verlust nicht nur hoch, sondern oft existenzbedrohend. Deshalb verlangen Aufsichtsbehörden und kluge Anleger bewusst eine Begrenzung solcher Klumpen, um die Gesamtsituation stabiler und kalkulierbarer zu machen. 🔍 Warum das wichtig ist Ein Klumpenrisiko bezeichnet die übermäßige Konzentration von Vermögenswerten oder Engagements au …
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