📘 Kurz erklärt M1, M2 und M3 bezeichnen in der Volkswirtschaftslehre verschiedene Geldmengenaggregate, mit denen die Geldmenge einer Volkswirtschaft gemessen wird. M1 umfasst das sogenannte schmale Geld, also Bargeld in Umlauf plus täglich fällige Sichteinlagen auf Girokonten. M2 enthält zusätzlich zu M1 noch kurzfristige Termineinlagen und Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist, die relativ schnell in Zahlungsmittel umgewandelt werden können. M3 ist die breiteste hier genannte Geldmenge und schließt neben M2 auch längerfristige Finanzinstrumente wie Schuldverschreibungen und Geldmarktpapiere ein. Die Abgrenzung ist wichtig, weil Zentralbanken anhand dieser Aggregate die Geldpolitik steuern und Inflationsrisiken beurteilen. Je höher die Zahl, desto weniger liquide sind die enthaltenen Bestandteile und desto weiter entfernt sind sie von der unmittelbaren Verwendung als Zahlungsmittel. 🔍 Warum das wichtig ist M1, M2 und M3 bezeichnen in der Volkswirtschaftslehre verschiedene Geldmengenaggregate, die den Bestand an Geld in einer Volkswirtschaft nach unterschiedlichem Liquidit …
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