đ Kurz erklĂ€rt Eine Rezession ist eine Phase, in der die Wirtschaft eines Landes schrumpft, also weniger produziert und konsumiert wird als zuvor. Fachleute sprechen meist davon, wenn das Bruttoinlandsprodukt in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen sinkt, was als technisches Signal gilt. In dieser Zeit verlieren Unternehmen AuftrĂ€ge, sie stellen weniger ein oder entlassen sogar Personal, wodurch die Arbeitslosigkeit steigt. Gleichzeitig geben die Menschen weniger Geld aus, weil sie unsicher sind oder Einkommen verlieren, was die Wirtschaft weiter schwĂ€cht. Auch Investitionen von Firmen werden verschoben, da die Aussichten auf Gewinne schlechter erscheinen. Eine Rezession ist also ein Teufelskreis aus sinkender Nachfrage, fallender Produktion und steigender Arbeitslosigkeit, der sich oft selbst verstĂ€rkt. Staaten und Zentralbanken versuchen dann gegenzusteuern, etwa durch niedrigere Zinsen oder staatliche Ausgabenprogramme, um die Wirtschaft anzukurbeln. Diese MaĂnahmen sollen Vertrauen schaffen und den RĂŒckgang abfedern, doch ihre Wirkung tritt meist erst mit Verzögerung ein. Letztlich ist eine Rezession ein natĂŒrlicher, wenn auch schmerzhafter Teil des Konjunkturzyklus, der auf Phasen des Wachstums folgen kann. đ Warum das wichtig ist Eine Rezession bezeichnet eine signifikante, lĂ€nger anhaltende Phase wirtschaftlicher Schrumpfung, die ĂŒblicherweise anhand von zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit negativem Bruttoinlandsprodukt-Wachstum gemessen wird. Sie ist jedoch mehr als nur eine statistische Kennzahl, denn sie geht typischerweise mit steigender Arbeitslosigkeit, sinkenden Unternehmensinvestitionen und einem RĂŒckgang des privaten Konsums einher. In der volkswirtschaftlichen Einordnung gilt sie als natĂŒrlicher, wenn auch schmerzhafter Bestandteil des Konjunkturzyklus, der auf Ăberhitzungsphasen folgt und ĂŒberschuldete Wirtschaftssektoren bereinigt. Die Ursachen sin âŠ
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