đ Makro in 5 SĂ€tzen Die makroökonomische Lage zeigt eine fortgesetzte Disinflation, wobei die Kerninflationsraten in den USA und der Eurozone unter 3 % gefallen sind, was Spielraum fĂŒr Zinssenkungen eröffnet. Die EZB hat im Juni den Leitzins erstmals gesenkt, die Fed signalisiert eine erste Lockerung fĂŒr September, wĂ€hrend die MĂ€rkte bereits vier Zinsschritte bis Jahresende einpreisen. Das globale Wachstum bleibt fragil, mit einer technischen Rezession in Deutschland und einer AbkĂŒhlung der chinesischen Konjunktur, wĂ€hrend die US-Wirtschaft trotz hoher Zinsen robuste Dienstleistungsdaten zeigt. Die Marktstimmung ist risikofreudig, getrieben durch fallende Anleiherenditen und starke Tech-Aktien, jedoch steigen die geopolitischen Risiken (Nahost, Taiwan) und die Sorge vor einer inversen Zinsstruktur als Rezessionssignal. đ AktienmĂ€rkte & ETFs Die globalen AktienmĂ€rkte notieren nahe historischer HöchststĂ€nde, getrieben durch konzentrierte Gewichte weniger Mega-Cap-Titel in marktkapitalisierungsgewichteten Indizes. Bewertungsniveaus, gemessen am Shiller-KGV oder dem zyklisch adjustierten Kurs-Gewinn-VerhĂ€ltnis, liegen im oberen Quintil historischer Spannen, was auf eine geringe RisikoprĂ€mie hindeutet. Die Struktur vieler passiver ETFs fĂŒhrt zu einer mechanischen Nachfrage nach diesen hochbewerteten Titeln, was die Konzentration weiter verstĂ€rkt. Eine Rotation in gleichgewichtete oder faktororientierte ETFs könnte diese Klumpenrisiken adressieren, erfordert jedoch eine aktive Allokationsentscheidung. Die inverse Beziehung zwischen steigenden Realzinsen und hohen Duration-Ă€hnlichen Wachstumsaktien bleibt ein zentrales Risiko fĂŒr unverĂ€nderte Portfolios. đ§Ÿ Fonds Aktive Fondsstrategien scheitern systematisch daran, nach Kosten den Markt zu schlagen, was durch die jĂ€hrliche SPIVA-Studie belegt wird. Im aktuellen, von Indexkonzentration und hoher Korrelation ge âŠ
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