đ§ Hintergrund & Kontext Das Emittentenrisiko bezeichnet die Gefahr, dass der Herausgeber (Emittent) eines Finanzprodukts seinen Verpflichtungen nicht nachkommt â etwa Zinsen oder NominalbetrĂ€ge nicht zahlt oder im Extremfall zahlungsunfĂ€hig wird. Es betrifft Privatanleger ĂŒberall dort, wo sie nicht direkt EigentĂŒmer eines Vermögenswerts sind, sondern eine Forderung gegen ein Institut halten: Anleihen, Zertifikate, strukturierte Produkte, ETFs mit synthetischer Replikation, Geldmarktfonds, Tagesgeld bei Banken oder Versicherungsprodukte. Die Bedeutung liegt darin, dass Anleger oft glauben, ein Produkt sei âsicherâ, weil es sich auf einen Index oder einen breiten Markt bezieht â dabei hĂ€ngt die RĂŒckzahlung zusĂ€tzlich von der BonitĂ€t des Emittenten ab. Das Emittentenrisiko ist damit ein eigenstĂ€ndiger Risikofaktor, der unabhĂ€ngig von der Marktentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts wirken kann. đ Funktionsweise im Detail Bei einer Anleihe leiht der Anleger dem Emittenten Geld und erhĂ€lt dafĂŒr einen Zins. FĂ€llt der Emitt âŠ
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