🧭 Hintergrund & Kontext Inflationsgeschützte Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, deren Kapital und Zinszahlungen an einen offiziellen Verbraucherpreisindex gekoppelt sind. Steigt die Inflation, erhöhen sich sowohl der Rückzahlungsbetrag als auch die laufenden Kupons, sodass die reale Kaufkraft erhalten bleibt. Wirtschaftlich funktionieren sie als Absicherung gegen unerwartete Teuerung, weil Anleger für das Inflationsrisiko nicht selbst kompensiert werden müssen. Für Privatanleger sind sie besonders in Phasen hoher oder schwankender Inflation attraktiv, da sie das Risiko sinkender Realrenditen klassischer Nominalanleihen verringern. Allerdings bringen sie oft niedrigere Nominalzinsen und können bei deflationären Entwicklungen an Wert verlieren. Insgesamt eignen sie sich als Baustein eines breit diversifizierten Portfolios, nicht als alleinige Geldanlage. 🔍 Funktionsweise im Detail Inflationsgeschützte Anleihen funktionieren so, dass der Staat oder Emittent regelmäßig die Höhe der Rückzahlung an die offizielle Inflationsrate anpasst. Steigt die Inflation, erhöht sich der sogenannte Nominalwert der Anleihe, und damit auch die Zinszahlungen, die auf diesen Wert berechnet werd …
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