ð Kurz erklÃĪrt
Anleihen zahlen einen festen Zinskupon, der Þber die Laufzeit gleich bleibt. Steigen die Marktzinsen, werden neu emittierte Anleihen mit hÃķheren Kupons attraktiver. Bestehende Anleihen mit niedrigeren Kupons verlieren daher an Wert, da Anleger sie nur noch mit einem Preisabschlag kaufen wÞrden. Dieser Preisverfall gleicht die Renditedifferenz aus, sodass die Gesamtrendite bis zur FÃĪlligkeit wieder dem aktuellen Marktniveau entspricht. Je lÃĪnger die Restlaufzeit einer Anleihe ist, desto stÃĪrker fÃĪllt ihr Kurs bei Zinssteigerungen.
ð Warum das wichtig ist
Die Relevanz ergibt sich aus der direkten Wertminderung bestehender AnleihenbestÃĪnde im Privatdepot bei ZinserhÃķhungen, was oft zu unerwarteten Verlusten fÞhrt. Viele Privatanleger verwechseln die Kursentwicklung von Anleihen mit der eines Festgelds und unterschÃĪtzen das ZinsÃĪnderungsrisiko. Zudem beeinflusst der inverse Zusammenhang zwischen Kurs und Rendite die Entscheidung Þber den richtigen Kauf- oder Verkaufszeitpunkt erheblich. Ohne dieses VerstÃĪndnis drohen Fehlentscheidungen bei der Umschichtung von Portfolios oder der Wahl der Laufzeit. Die Kenntnis der Mechanik ist daher essenziell fÞr eine realistische Renditeerwartung und das Management des eigenen Anlagerisikos.
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