Rohstoffanalyse: Mai 2026

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Die Angebotsseite des Ölmarktes wird durch die disziplinierte FÃļrderpolitik der OPEC+ gestÃŧtzt, während gleichzeitig die US-SchieferÃļlproduktion auf ein neues Rekordniveau gestiegen ist. Auf der Nachfrageseite dämpfen die konjunkturelle AbkÃŧhlung in China und die straffere Geldpolitik in den Industrieländern das Verbrauchswachstum. Die Lagerbestände in den OECD-Staaten bewegen sich nahe des FÃŧnfjahresdurchschnitts, was auf einen weitgehend ausgeglichenen Markt hindeutet. Geopolitische Risiken im Nahen Osten sorgen fÃŧr eine anhaltende Risikoprämie, ohne jedoch die physischen Lieferketten ernsthaft zu beeinträchtigen. Die Preise pendeln daher in einer engen Spanne, da sich die bullischen und bärischen Kräfte die Waage halten. Ein nachhaltiger Ausbruch aus dieser Seitwärtsbewegung erfordert entweder eine deutliche Veränderung der FÃļrderpolitik oder einen unerwarteten Nachfrageschock.

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Die Metallmärkte präsentieren sich mit einer verhaltenen, aber stabilen Tendenz. Kupfer notiert leicht im Plus, gestÃŧtzt von anhaltenden Lieferengpässen aus den sÃŧdamerikanischen FÃļrderregionen. Aluminium zeigt eine seitwärts gerichtete Bewegung, während die Nachfrage aus dem europäischen Bausektor hinter den Erwartungen zurÃŧckbleibt. Ein Blick auf die Edelmetalle offenbart eine spÃŧrbare Risikoaversion der Investoren, die Gold auf ein neues Monatshoch treibt. Die Preise fÃŧr Industriemetalle reagieren verhalten auf die jÃŧngsten Konjunkturdaten aus China, die eine uneinheitliche Erholung des Fertigungssek

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