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Die Liquidität eines ETFs kann in Stressphasen trÃŧgerisch sein, da der gehandelte Fonds auf dem Sekundärmarkt plÃļtzlich von der Wertentwicklung seiner zugrunde liegenden VermÃļgenswerte abweicht. Ein plÃļtzlicher Anstieg der Geld-Brief-Spannen signalisiert dann, dass Market-Maker ihre Risikoaufschläge erhÃļhen oder sich ganz zurÃŧckziehen. Anleger, die in solchen Momenten schnell verkaufen mÃŧssen, realisieren oft unerwartete Abschläge, die weit Ãŧber den Ãŧblichen Handelskosten liegen. Diese Dynamik entsteht vor allem, wenn der ETF auf illiquide Basiswerte wie Small Caps oder Hochzinsanleihen verweist, deren Kursfeststellung im Krisenfall stockt. Eine ruhige PrÃŧfung der Handelsvolumina Ãŧber mehrere Tage hinweg hilft, solche Fallen zu erkennen, bevor sie wirksam werden. Die Diskrepanz zwischen dem Nettoinventarwert und dem tatsächlichen Marktpreis bleibt der zentrale Indikator fÃŧr eine sich anbahnende Liquiditätsverzerrung.
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Die aktuellen Liquiditätsfallen im ETF-Handel werden durch eine Kombination aus strukturellen Marktveränderungen und temporären Verhaltensmustern der Marktteilnehmer
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